> STELLENANZEIGEN + > BESCHWERDEMANAGEMENT


 

Der Podcast mit Andachten aus der Region

Highlights

AKTUELLES
Dr. Florian Höhne
Bildrechte FAU Georg Pöhlein

Prof. Dr. Florian Höhne (Lehrstuhl für Medienkommunikation, Medienethik und Digitale Theologie, FAU Erlangen) hält die Festrede zum Reformationsfest am 31. Oktober, 19 Uhr, in St. Michael. “(Un-)mündig durch
KI? Nachdenken mit Bonhoeffer” lautet das Thema, initiiert vom 120. Geburtstag des Theologen und NS Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer (1906–1945). 

Mehr zur Veranstaltung

Chor
Bildrechte Stiftung Creative Kirche
Judith und das Wunder der Schöpfung

Proben für Interessierte starten im Oktober: Proben der Creativen Kirche, des Veranstalters des Musicals. Eine der fünf Regionalproben, die in ganz Bayern stattfinden, sollten von jedem Angemeldeten besucht werden (sozusagen als "Kick-Off“ für das ganze Projekt). Diese Kick-Off-Proben werden von einem der beiden Dirigenten der späteren Aufführung geleitet.

Titelbild08_09_2026
Bildrechte C. Lehner
Schöpfungszeit

während die Zahl der Hitzetage steigt, schrumpft die Aufmerksamkeit für den Klimaschutz. Die ökumenische Schöpfungszeit vom1. September bis 4. Oktober setzt einen Gegenakzent. Die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen ist kein Randthema. Sie gehört ins Zentrumpolitischen Handelns und gesellschaftlicher Verantwortung.
Mehr dazu in diesem Heft.

Hier können Sie mehr lesen

 

 

 

 

Symbolbild Aktiv gegen Sexualisierte Gewalt
Bildrechte Bilddatenbank Fundus
Logo Aktiv gegen Missbrauch (JPG)
Bildrechte Bilddatenbank Fundus

Christlicher Glaube und sexualisierte Gewalt sind unvereinbar

Sexualisierte Gewalt – sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, sexuelle Belästigung und Grenzüberschreitungen kommen vor – leider auch in der Kirche. Mit dem christlichen Glauben ist das unvereinbar. Es widerspricht all dem, wofür wir als Kirche stehen. Nach christlichem Verständnis besitzt jeder Mensch die gleiche Würde, egal welches Geschlecht, welches Alter, welche Hautfarbe oder welch körperliche oder psychische Verfassung er hat. Menschen im Glauben und Leben zu stärken, Gemeinschaft und Vertrauen zu ermöglichen, das ist unser Ziel. Sexuelle Belästigung, Grenzverletzungen oder sexualisierte Gewalt sind dagegen entwürdigend. Sie sind Ausdruck von Selbstüberhöhung und Machtmissbrauch – sie verursachen Angst, Leid und Zerstörung.

Wir verurteilen sexualisierte Gewalt aufs Schärfste

Es beschämt uns, dass Menschen, die Gemeinschaft, Trost oder Orientierung bei uns gesucht haben, stattdessen ausgenutzt und erniedrigt wurden und sexualisierte Gewalt erfahren haben. Betroffene kämpfen mit den Folgen häufig ein Leben lang. Betroffene im kirchlichen Kontext haben durch ihre Erfahrung oft auch den Zugang zum Glauben als Kraftquelle verloren. Deshalb verurteilen wir sexualisierte Gewalt aufs Schärfste.

Kirche und Diakonie sollen sichere Orte sein

Wir können Vergangenes nicht ungeschehen oder einfach wiedergutmachen. Aber wir können und wollen aktiv Vergangenes aufarbeiten, Betroffene unterstützen und mit ihnen nach neuen gemeinsamen Wegen suchen. Kirche und Diakonie sollen sichere Orte sein. Schutz vor sexualisierter Gewalt geht uns alle an. Denn jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Würde und Achtung der körperlichen und geistlichen Selbstbestimmung. Dafür stehen wir als Kirche und dafür setzen wir uns aktiv ein.

Prävention und Schutzkonzept

Für uns ist es sehr wichtig, dass diese Haltung in unserem täglichen Handeln deutlich zum Ausdruck kommt. Aus diesem Grund haben wir in unserem Schutzkonzept klare Leitlinien und präventive Maßnahmen beschrieben. So gehört es für uns dazu, dass sich alle unsere Mitarbeitenden an einen Verhaltenskodex halten, sich zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt schulen und wissen, wie sie bei einem Verdacht von sexualisierter Gewalt handeln sollen.

 

Friedensgebet